“Wenn ich dir einmal davon erzähle, wirst du kaum glauben, daß so etwas geschehen könne.” ‒ Fassungslos muss Goethe 1793 zuschauen, wie “Kirchen, Türme, ganze Gassen und Quartiere” der einst bewunderten “schönen Stadt” Mainz zerstört werden. Nicht etwa durch französische Truppen, sondern durch deutsche, die mit allen Mitteln die französisch-besetzte
Im Namen der Rosen, das Buch erschien im September 2012 bei literaturwissenschaft.de
Die vierzig blühenden Phantasien der Malerin und Schriftstellerin Simone Frieling treiben ein gewitztes Spiel mit Namen der Rosen, ein Spiel zwischen scherzhaftem Unsinn, Satire und tieferer Bedeutung. Die oft märchenhafte Poesie dieser Prosaskizzen, die den Blumen immer wieder menschliche Eigenschaften zuschreibt, legt einen im wörtlichen Sinn wundervollen Rosengarten mit wild wachsenden, doch zugleich wohlgeordneten Assoziationen an: mit Rilke zum Beispiel, dem Dichter eines ganzen Rosen-Zyklus, mit Shakespeares Rosalinde in „Wie es euch gefällt“, mit medizinischen Begriffen wie der Neurose, der Leberzirrhose oder der Gürtelrose. Manche Rosennamen sind frei erfunden, viele gibt es wirklich: die Hundsrose, die Gallische Rose, die Kapuzinerrose, die Teerose, das Himmelsröschen oder die Nostalgierose. Die Phantasien umkreisen offen oder mit subtilen Anspielungen biblische Geschichten, antike Mythen, philosophische wie literarische Werke der Weltliteratur und das ganz alltägliche Leben unserer Gegenwart. Das Buch ist eine Einladung an alle Rosenliebhaber zum Lachen, Rätseln, Nachdenken und Träumen. Bei der Lektüre verwandelt sich alles um uns in eine Welt voller Rosen. „Wohin man auch schaut: Rosen, nichts als Rosen.“
“Im Namen der Rosen” erscheint am 12.09.2012, hier gibt es vorab eine Leseprobe: DIE SCHNITTROSE
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