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Ich schreibe, also bin ich

Aug 21, 2018   //   by admin   //   Letzte Veröffentlichung  //  Kommentare deaktiviert für Ich schreibe, also bin ich
  •  Das Buch geht den Problemen nach, denen alle schreibenden Frauen gleichermaßen bei ihrer Arbeit unterworfen sind. Im Mittelpunkt steht dabei die Bemühung, die allem erst den Boden bereitet: der Kampf um das eigene Zimmer, die Suche nach dem Platz zum Schreiben, dem Raum der Kreativität. Selten hat diese Kreativität Paläste bewohnt, oft Kammern und Hinterstuben, und sie musste sich mit bescheidenstem Mobiliar zufriedengeben. Wie klein und dürftig die Arbeitszimmer auch waren – für viele Autorinnen sind sie eine Zuflucht vor der Welt geworden, ein Ort der Selbstvergewisserung und Selbstbestätigung, ja ein Hort des Glücks. Denn zu schreiben, hieß für sie, zu existieren.

Pressestimmen:

»Abwechslungsreich, spannend und sehr anregend.« swr.de

»Simone Frieling stellt in ihrem Buch Autorinnen vor, die an den unterschiedlichsten Orten ihr Wirken ausleben konnten bzw. der Not trotzten und schrieben, was sie umtrieb.« Karsten Koblo, aus-erlesen.de

»Simone Frieling schreibt die Porträts dieser Frauen mit existenzialistischer Dringlichkeit. Dicht, leidenschaftlich und mit einem geschärften Blick. Festgemacht sind ihre Porträts an den Orten zum Schreiben. Diese Häuser, Zimmer, Tische, Nischen bilden den Sammelplatz, der diesen Band im Innersten zusammenhält. Durch diesen geschickt gewählten Zugang zum jeweiligen Leben und Wirken, gelingen äusserst interessante Porträts, die nicht hundertfach wiederholen, was schon lange bekannt, sondern unter neuer Perspektive die Entstehung bedeutender Literatur im genauen Wortsinne zu verorten suchen.« Nick Lüthi, bookgazette.xyz

»Wie sehr die Existenz der zehn Porträtierten mit ihrem jeweiligen schriftstellerischen Schaffen zusammenhängt, wird in jedem Essay deutlich.« literaturkritik.de

»In ihrem biografischen Essayband stellt Simone Frieling zehn Schriftstellerinnen unterschiedlichster Couleur vor. Entstanden sind spannende, zum Teil recht intime Portraits, gut zu lesen.« monalisablog.de

Frauen-Leben

Nov 4, 2017   //   by admin   //   Letzte Veröffentlichung  //  Kommentare deaktiviert für Frauen-Leben

Simone Frielings gesammelte Geschichten aus zwanzig Jahren erzählen zumeist aus der Sicht von Frauen über Frauen: über Mütter und Töchter, Ehefrauen und Witwen, Freundinnen und Nachbarinnen. Ernst, heiter oder auch ironisch halten sie fest, was zu ihrem Leben gehört: Stille, Regen, Schnee, ein Ort, ein Ding, eine Beziehung, eine Lüge, eine Geburt, ein Tod, eine Erinnerung, ein Schmerz, ein Glück.

Das Buch ist am 6. August 2017 erschienen.

 

Verlag LiteraturWissenschaft.de
Marburg an der Lahn 2017
106
ISBN 978-3-936134-59-9

Preis: 11,60 € 

Ausgezeichnete Frauen

Jun 28, 2016   //   by admin   //   Letzte Veröffentlichung  //  Kommentare deaktiviert für Ausgezeichnete Frauen

Ausgezeichnete Frauen Die Nobelpreisträgerinnen für Literatur„Ich habe die Portraits mit großem Vergnügen gelesen, sie sind gescheit, wohl abgewogen und sachlich.“ (Per Wästberg, Mitglied der Schwedischen Akademie, die über den Literaturnobelpreis entscheidet, in einem Brief an Simone Frieling)

Alle Literaturnobelpreisträgerinnen in vierzehn Porträts: Selma Lagerlöf, Grazia Deledda, Sigrid Undset, Pearl S. Buck, Gabriela Mistral, Nelly Sachs, Nadine Gordimer, Toni Morrison, Wislawa Szymborska, Elfriede Jelinek, Doris Lessing, Herta Müller, Alice Munro, Swetlana Alexijewitsch.
Mit einem einleitenden Essay über Alfred Nobel und abschließenden Bemerkungen zum Mysterium der Auswahl in der Schwedischen Akademie.

Erschienen am: 4. Januar 2016.

Verlag LiteraturWissenschaft.de
Marburg an der Lahn 2016
280 Seiten
ISBN 978-3-936134-51-3

Preis: 19,90 €

Zum Inhalt

Im Oktober eines jeden Jahres gibt die Schwedische Akademie bekannt, wer den weltweit wichtigsten Preis für Literatur erhält. Oft ist die Wahl überraschend, zuweilen hoch umstritten und auffällig schon lange der Umstand, dass seit 1901 so wenige Frauen ausgezeichnet wurden. Selma Lagerlöf war 1909 die erste. Bis zum Ende des Jahrhunderts kamen nur acht weitere Frauen hinzu. Erst im 21. Jahrhundert stieg der Anteil der Autorinnen auf fast ein Drittel. 2015 wurde mit Swetlana Alexijewitsch immerhin die fünfte seit dem Jahrhundertbeginn mit dem Preis ausgezeichnet.

In vierzehn Porträts schildert Simone Frieling Leben und Werk aller bisherigen Literaturnobelpreisträgerinnen in ihrer Zeit und mit ihren Wirkungen. Viele von ihnen haben sich nicht nur einen Namen als Schriftstellerinnen weltliterarischen Rangs gemacht, sondern auch als politisch und sozial engagierte Persönlichkeiten. Selma Lagerlöf profilierte sich während des Ersten Weltkriegs als Pazifistin und unterstützte seit 1933 jüdische Flüchtlinge aus Deutschland, Pearl S. Buck setzte sich für die Versöhnung zwischen Ost und West ein, Gabriela Mistral trug maßgeblich zur Alphabetisierung Mexikos bei, Nadine Gordimer kämpfte gegen die Apartheid, Toni Morrison gegen Rassismus und Swetlana Alexijewitsch gegen die Propaganda sozialistischer Regime.

Simone Frieling leitet ihre informativen, anschaulichen und zur weiteren Lektüre anregenden Porträts mit einem Essay über Alfred Nobel ein und schließt sie mit Bemerkungen zur oft rätselhaften Entscheidungsfindung in der Schwedischen Akademie ab. Horace Engdahl, der schwedische Literaturkritiker und langjährige Sekretär der Akademie, nannte sie ein „Mysterium“.

 

Inhaltsverzeichnis

Alfred Nobel

Der Erfinder, der Künstler sein wollte  5

Selma Lagerlöf

Die schwedische Magierin  21

Grazia Deledda

Die kindliche Erzählerin aus Sardinien  43

Sigrid Undset

Epikerin zwischen Katholizismus und Emanzipation  59

Pearl S. Buck

Vermittlerin zwischen zwei Welten  77

Gabriela Mistral

Diplomatin, Pädagogin und weiblicher Orpheus  95

Nelly Sachs

Dichterin des Grauens  117

Nadine Gordimer

Schreiben gegen die Apartheit  135

Toni Morrison

Die streitbare Chronistin des schwarzen Amerika  151

Wislawa Szymborska

Die Poetin der Alltagswunder 169

Elfriede Jelinek

Feministin, Provokateurin, Sprachkünstlerin  185

Doris Lessing

Die ewige Rebellin  205

Herta Müller

Der Worthunger der Heimatlosen  223

Alice Munro

Die Meisterin der kleinen Form  243

Swetlana Alexijewitsch

Die Ohren-Zeugin  259

Ein Mysterium

Die Arbeit des Nobelpreiskomitees  281

Danksagung 288

Diese schöne Stadt

Jul 28, 2012   //   by admin   //   Letzte Veröffentlichung  //  Kommentare deaktiviert für Diese schöne Stadt

„Wenn ich dir einmal davon erzähle, wirst du kaum glauben,
daß so etwas geschehen könne.“ ‒ Fassungslos muss Goethe
1793 zuschauen, wie „Kirchen, Türme, ganze Gassen und
Quartiere“ der einst bewunderten „schönen Stadt“ Mainz
zerstört werden. Nicht etwa durch französische Truppen,
sondern durch deutsche, die mit allen Mitteln die
französisch-besetzte Stadt zurückerobern wollen.
Schon in seiner Jugend hatte der Frankfurter den Rheingau
bereist, hatte dort und in Mainz gezeichnet, beeindruckt von
der Schönheit der Landschaft und der historischen Größe der
alten Römerstadt. ‒ Wenn der Weimarer Goethe in reiferen
Jahren in die alte Heimat und nach Mainz kam, so galt sein
Besuch nicht mehr der schönen, sondern der durch ihre
wechselhafte Geschichte geprägten Stadt.
Dieter Lamping und Simone Frielings Buch beschreibt nicht
nur den Wandel in Goethes Mainz-Bild, es zeichnet auch
nach, wie die Stadt und ihre Einwohner dem Dichterfürsten
im Wandel der Zeit gerecht zu werden versuchten: die
Goethe-Feiern, Goethe-Drucke, Theateraufführungen seiner
Dramen und die Zeugnisse Mainzer Literaten.
112 Seiten Hardcover
€ 16,80 (D) Format: 13 x 19 cm
ISBN 978-3-939285-04-5 Erscheinungstermin: 15.08.2012

Die letzte Veröffentlichung

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